• Analysen und Konzepte für
    Destinationen und Betriebe
    Fotograf: Dominik Wigger
  • Analysen und Konzepte für
    Destinationen und Betriebe
    Fotograf: Oliver Franke (Gestaltung und Umsetzung SWUP GmbH Berlin)
  • Analysen und Konzepte für
    Destinationen und Betriebe
    Fotograf: Jan-F. Kobernuß
  • Analysen und Konzepte für
    Destinationen und Betriebe
    Fotograf: Jan-F. Kobernuß
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    Destinationen und Betriebe
    Fotograf: Jan-F. Kobernuß

Praxisorientierte Tourismusberatung

Seit 30 Jahren berät die ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH nationale und internationale Auftraggeber aus der Freizeit- und Tourismusbranche. Dazu gehören Ministerien, Kreise, Städte und Gemeinden, Tourismusorganisationen, Verbände, Unternehmen, Projektentwickler, Investoren und Betreiber.

ift entwickelt Zielsetzungen und Strategien, liefert die erforderlichen Datengrundlagen, zeigt Lösungswege auf und unterstützt bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen.

Tourismuskonzepte, Standortanalysen und Befragungen, Machbarkeitsstudien, Marketingkonzepte oder auch die Entwicklung von Projekten einschließlich Fördermittelakquisition und Projektmanagement gehören dabei regelmäßig zu unseren Aufgaben.

ift verfügt über ein starkes Netzwerk an Spezialisten und kann so nahezu jede Aufgabenstellung in der Tourismus- und Freizeitbranche abdecken. In ganz Deutschland.

Ihre ift Tourismusberater

Auch während der Corona-Krise ist das ift-Beraterteam stets für Sie da und erreichbar.

    ...

Sie erreichen unsere Mitarbeiter derzeit im Home Office, also am besten unter der angegeben Mobil-Nummer, der Festnetz-Durchwahlnummer, die automatisch weitergeleitet wird, oder per Mail. Die kompletten Kontaktdaten finden Sie, wenn Sie auf die Fotos und dort auf "Profil" klicken. Gern stehen wir Ihnen auch per Videokonferenz oder Video-Call zur Verfügung. Unsere Zentrale in Köln ist weiterhin unter der normalen Festnetznummer 0221 - 98 54 95 01 erreichbar.

Aktuelles

Naturparkplan Naturpark Wildeshauser Geest

Naturparkplan Naturpark Wildeshauser Geest

Leitlinien 2030 für den größten Naturpark Niedersachsens gesucht.

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Machbarkeitsstudie Landesgartenschau Frankenberg (Eder) 2027

Machbarkeitsstudie Landesgartenschau Frankenberg (Eder) 2027

Expertenrunden und eine Stadtrallye mit Bürgern geben neue Impulse.

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Verstärkung für das ift Team

Verstärkung für das ift Team

Lukas Melzer und Henrike Meyer neu dabei.

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Wangerland: Corona mobilisiert Betriebe

Wangerland: Corona mobilisiert Betriebe

Positionspapier stellt Forderungen und zeigt Lösungen.

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Das tut ift angesichts Corona

Das tut ift angesichts Corona

So arbeiten wir jetzt für unsere Kunden, das wird jetzt wichtig.

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Besucherbefragung BUGA Heilbronn 2019

Besucherbefragung BUGA Heilbronn 2019

Zwischenauswertung zeigt Gründe für Besucherzuspruch.

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    weitere Meldungen...

    Unsere Leistungen

    Unsere Schwerpunkte liegen in der Entwicklung von Tourismuskonzepten, Masterplänen und Marketingkonzepten für Orte und Regionen. Darüber hinaus entwickeln wir Machbarkeits- und Potenzialstudien, Förderanträge und Businesspläne und übernehmen auf Wunsch auch das komplette Projektmanagement für unsere Auftraggeber.

    • Tourismuskonzepte

      Tourismus-
      konzepte

      Tourismuskonzepte für eine ganzheitliche Destinationsentwicklung. Mit Analyse, klarer Strategie und Handlungspaket für alle Akteure.

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    • Marktforschung

      Markt-
      forschung

      ift realisiert für Sie Online-Befragungen, Telefon- und persönliche Befragungen, Kundenstrukturanalysen, Wirtschaftsfaktor Tourismus Studien.

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    • Machbarkeitsstudien, Standortanalysen

      Machbarkeitsstudien, Standortanalysen

      Für sichere Investitionen: Besucher-Prognosen, Einzugsbereiche, Wirtschaftlichkeits-, Investitions-, Folgekosten-Analysen, Business-Pläne.

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    • Marketingkonzepte

      Marketing-
      konzepte

      Marketingstrategien mit besonderem Know-how: Online Vertrieb, Social Media und Influencer Marketing, Auslandsmarketing.

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    • Organisationsberatung

      Organisations-
      beratung

      Funktionsfähige, effiziente Organisationsstrukturen, Leistungsportfolio, Personaleinsatz, Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse

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    • Projektentwicklung, Projektmanagement

      Projektentwicklung,
      Projektmanagement

      ift entwickelt innovative Projektkonzepte, strukturiert Projekte, hält die Akteure zusammen, setzt Maßnahmen um. Auch als Projektbüro.

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    • Fördermittelakquisition

      Fördermittel-
      akquisition

      ift entwickelt erfolgreich Förderanträge, hilft bei der Suche nach dem richtigen Fördermittel-Mix und bei Gesprächen mit Förderinstituten.

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    • Marketingumsetzung

      Marketing-
      umsetzung

      ift entwickelt nicht nur Marketingkonzepte, sondern kann viele Marketingmaßnahmen auch selbst umsetzen oder auch Agenturen begleiten.

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    • Workshops, Vorträge

      Workshops,
      Vorträge

      Über Wissensvermittlung, Austausch, Beteiligung, kreative Ideenfindungstechniken zu nutzbringenden Ergebnissen.

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      ...

    Sie haben Fragen oder wünschen ein konkretes Angebot?

    Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf.

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    Unsere Themen

    Im Rahmen der Erarbeitung von Tourismuskonzepten, touristischen Leitbildern und Vermarktungskonzeptes bearbeitet ift alle touristischen Themen und verfügt über ein sehr breites Fachwissen. In einigen Themenbereichen haben wir noch einmal ganz besonderes Know How entwickelt:

    • Freizeitanlagen, Besucherattraktionen

      Freizeitanlagen, Besucherattraktionen

      ift erarbeitet Entscheidungsgrundlagen wie Potenzial-, Standort- und Machbarkeitsanalysen, Nutzungs- und Anlagenkonzepte.

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    • Gartenschauen, Gartenanlagen

      Gartenschauen, Gartenanlagen

      Machbarkeitsstudien, Etatplanung, Bewerbungen, Organisations-, Marketing-, Umsetzungsberatung, Erfolgskontrolle für Ihre BUGA oder LAGA.

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    • Gesundheit mit Kur und Wellness

      Gesundheit mit
      Kur und Wellness

      Rundum-Paket: Nachhaltige regionale Konzepte zur Profilierung im Gesundheitstourismus, Betriebs-, Nutzungs-, Marketingkonzepte.

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    • Hotellerie und Ferienanlagen

      Hotellerie und
      Ferienanlagen

      Dank Praxis-Know how: Machbarkeitsstudien, Betriebskonzepte, Betriebsberatung, Marketing-und Online Vertriebstechnologien.

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    • Kulturtourismus

      Kultur-
      tourismus

      Nutzungskonzepte für Kultureinrichtungen, Evaluierung von Kulturprojekten, Profilierung von Kulturtourismus-Destinationen u. v. m.

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    • Camping- und Wohnmobiltourismus

      Camping- und Wohnmobiltourismus

      Konzepte und Machbarkeitsstudien, Standortbewertungen, Qualifizierungskonzepte für Camping- und Womo-Anlagen.

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    • Wassertourismus

      Wasser-
      tourismus

      Alle in einem Boot: Vernetzung auf dem Wasser und an Land, Vermarktung, Entwicklung der Hafen-Infrastruktur, Gastgewerbe am Wasser u. v. m.

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    • Radtourismus

      Rad-
      tourismus

      Wir unterstützen Sie bei der qualifizierung und Vermarktung Ihrer Radregion und bei der Weiterentwicklung ihrer Radinfrastruktur.

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    • Tagungstourismus, MICE

      Tagungs-
      tourismus, MICE

      ift unterstützt bei der Planung von Tagungs- und Kongresshallen, bei der Vermarktung von MICE-Locations und Tagungshotels.

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    • Tourismus und Einzelhandel

      Tourismus und Einzelhandel

      Wir liefern Strategien zur Vernetzung von Tourismus und Einzelhandel. Begleitung von Ansiedlung von Designer Outlet / Factory Outlet Centern.

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      ...

    Unterwegs gesehen ...

    Am Bildschirm ist das neue unterwegs – ein persönlicher Streifzug vom Home Office aus

    Wenn Reisen nicht oder kaum möglich sind, wird der Bildschirm zum Schaufenster und die Sehnsucht nach schönen Orten wird vom heimischen Sofa aus gestillt. Was auffällt: manche Destinationen, Hotels und Besucherattraktionen machen business as usual, andere laufen zu kreativer Hochform auf. Hier eine kleine Auswahl, was uns unterwegs im www besonders beeindruckt hat:

    Das Europäische Hansemuseum in Lübeck lenkt direkt von der Startseite auf den „virtuellen Besuch“. Unter dem Hashtag #closedbutopen gibt es Live-Führungen, Vorträge, erzählte Geschichte bei youtube„How I met the Hanse, Episode 1: Guter Vogt oder gemeiner Seeräuber? und virtuelle Rundgänge mit Mitarbeiter*innen, die ihren Lieblingsort aus der Dauerausstellung vorstellen, und zwar als Instagram Story – sehr kurzweilig.“

    Gleich einen ganzen Strauß an Angeboten gibt es aus dem Land Brandenburg. Hier reicht das virtuelle Angebot von Sehenswürdigkeiten über online-Yogakurse bis hin zu online-Kulturerlebnissen aus der ebenfalls durch Corona besonders gebeutelten Kulturszene. Links auf Online-Shops mit regionaltypischen Produkten und auf Lieferservices runden den Service ab. Unsere Favoriten: der Vogelpodcast und die Spotify-Playlist und natürlich die Kochtipps.

    Die Ruhr Tourismus GmbH hat für die Route der Industriekultur Ruhr ein Angebot für Kinder entwickelt. Die Ankerpunkte der Route, wie den Gasometer Oberhausen oder die Zeche Ewald in Herten, gibt es als Ausmalbilder. Die kleinen Künstler lernen dabei spielerisch die Ausflugsziele der Region kennen und erfahren mehr über deren Geschichte und was man dort heute erleben kann. Die Malvorlagen werden von bekannten Zeichnern und Karikaturisten wie Jörg Hilbert (Ritter Rost), Thomas Plaßmann (u.a. NRZ, Spiegel Online), Jacques Tilly (Zeichner und Wagenbauer) sowie Ranja Ristea-Makdisi (Agentur Raum-X, KultRuhr-Illustratorin) erstellt. Und zu gewinnen gibt es auch noch etwas: die Kunstwerke können per mail oder als Post auf Instagram eingereicht werden und nehmen an der wöchentlichen Verlosung teil – schöne Idee für Eltern und Kinder gegen Corona-Langeweile.

    Zur Unterstützung der heimischen Betriebe hat die Niederrhein Tourismus GmbH eine Plattform "Einfach bestellen" eingerichtet, auf der sich Gastronomie-Betriebe, aber auch regionale Erzeuger und Vermarkter, die Außer-Haus- und Lieferservice haben registrieren können. Gerade richtig zur Spargel- und Erdbeersaison – wir finden das richtig lecker! Ähnlich macht das die Lübecker Bucht auf ihrer Helfen. Nützliches von nebenan. Hier gibt es auch gleich noch weitere Infos und Angebote wie "Onlinetainment und Services“, z.B. online-Yogakurs, und einen Streifzug durch die Welt der lokalen Onlineshops mit ganz besonders originellen und regionaltypischen Angeboten, z.B. aus dem Strandlädchen. Wer gern Musik hört, ist hier gut aufgehoben: Mannheim bietet entsprechend seinen Standortvorzügen Online-Konzerte und Links auf DJ-Events, die live bei facebook übertragen werden.

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    Genau betrachtet ...

    Gesundheitstourismus in der Corona- und Tourismuskrise

    In einem Interview für destinet.de hat sich iJan-F. Kobernuß am 14.4.2020 zu folgenden Fragen geäußert.

    Wie wird sich die aktuelle Krise kurzfristig/akut auf das Thema Gesundheit/Wellness" auswirken? Und wie auf die gesamte Branche?

    Jan-F. Kobernuß: Nun, Auswirkungen gibt es bereits. So mussten Mutter-Kind-Kliniken recht schnell ihren Betrieb einstellen. Einige Rehakliniken bereiten sich auf die Aufnahme von Corona-Patienten oder auch die Übernahme von leichteren Akutpatienten aus Krankenhäusern vor, um diese zu entlasten. Andere Reha- und AHB-Kliniken verzeichnen deutliche Rückgänge bei der Neuaufnahme von Patienten oder sind bereits ganz geschlossen. Rückgänge und Kurzarbeit gibt es auch bei Therapiepraxen in den Heilbädern und Kurorten und den wenigen noch geöffneten Hotels und Gastronomiebetrieben (Umstellung auf außer-Haus-Verkauf). Thermen und Wellnessanlagen sind geschlossen.

    Welche Maßnahmen sollten unmittelbar nach Ende der aktuellen Krise, also im Falle eines Rückkehrs in den "Normalzustand", ergriffen werden? Sowohl im Feld des "Gesundheitstourismus" als auch für die gesamte Branche?

    Jan-F. Kobernuß: Schrecken und Unsicherheit im Umgang mit dieser nie zuvor erlebten Situation weichen allmählich einem routinierten Umgang mit der Lage. Die Geschäftsführungen machen ihre Hausaufgaben und haben die Kosten-Erlös-Planung in Szenarien angepasst und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeitsgeld und staatliche Hilfen beantragt, soweit möglich und erforderlich. Was jetzt im Übergang zwischen Gewöhnung an den Shutdown und den Hoffnungen auf den Abbau erster Restriktionen, mit deren Ankündigung jetzt in der Woche nach Ostern alle rechnen, wichtig ist, ist vor allem Kommunikation:

    1. Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern. Sie sind maximal verunsichert: Was wird aus meinem Job? Wird mein Betrieb überleben? Unter welchen Bedingungen kann ich jetzt weiterarbeiten? Wann darf ich demnächst meine Arbeit wieder aufnehmen? Geschäftsführung und leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen hier im engen Austausch permanent informieren, dem Team Sicherheit und Vertrauen geben, Klarheit schaffen. Auch wenn es nicht immer glänzende Aussichten sind, die da verkündet werden können.

    2. Kommunikation mit den Geschäftspartnern und Kunden. Die Kliniken arbeiten „B2B“, Hotels, Thermen, Gastronomie hauptsächlich „B2C“. Wie ist die Lage des Unternehmens? Was wird aktuell noch angeboten? Wie die Zwangspause für Angebotsverbesserungen, Innovationen, Mitarbeiterschulungen, Einführung neuer Technologien und Services etc. genutzt? Wer jetzt bei den Kunden und Partnern präsent ist, der schafft Vertrauen und Wahrnehmung und wird die Ernte bei weiteren Lockerungen und der Normalisierung des Geschäftes einfahren können. Dabei geht es nicht nur um die Kommunikation von Angeboten, sondern vor allem auch von Werten. Diese haben in Krisen Konjunktur – es gibt viele, sehr ermutigende Beispiele von Solidarität, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit, Verantwortungsbewusstsein, aber auch für Innovationsfreude.

    3. Kommunikation mit Trägern von Einrichtungen und Politik. Eine Reihe von Einrichtungen in Heilbädern und Kurorten sind in öffentlicher Hand: Thermen, Therapiezentren, Tourismusgesellschaften. Örtliche Politik kann direkt, Politik auf Landes- und Bundesebene ebenfalls direkt sowie über die Fachorganisationen angesprochen werden. Fachverbände sind jetzt mehr denn je gefragt, wirksame Lobbyarbeit zu betreiben und zu informieren, zu sensibilisieren, Erfordernisse und Lösungen aufzuzeigen und konkrete Hilfen zu erreichen.

    Wer sich jetzt kommunikativ versteckt, verliert wertvolle Zeit, bis er wiederentdeckt wird. Eins macht die aktuelle Krise besonders deutlich: Wer schon bisher einen engen Austausch mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden gepflegt hat, dem fällt die Bewältigung der Krise deutlich leichter und der spürt mehr Unterstützung und Engagement aus seinem Umfeld. Und wer ein klares Unternehmenskonzept hat, weiß, wo er hin will, seinen Markt schon immer aufmerksam beobachtet und analysiert hat, der tut sich mit schnellen und guten Entscheidungen jetzt deutlich leichter als andere.

    Wie wird sich die Corona- und Tourismuskrise langfristig auf den Gesundheitstourismus und auf die gesamte Branche auswirken?

    Jan-F. Kobernuß: Im Gesundheitstourismus werden die Themen Vorsorge, Atemwege, Qualität sowie Digitalisierung einen Schub bekommen. Gesundheit steht im Mittelpunkt dieser Krise. Jeder, der da Kompetenz verkörpert, wie die staatlich anerkannten Heilbäder und Kurorte und die deutsche Gesundheitswirtschaft insgesamt, kann langfristig von dieser Krise sogar profitieren – wenn er sie wirtschaftlich überlebt. Dass der Staat im Moment mehr denn je dafür tut, der Wirtschaft über diese Krise hinweg zu helfen, ist ebenfalls eine in diesem Umfang noch nicht erlebte Erfahrung und möglich durch den permanenten, zehn Jahre andauernden wirtschaftlichen Aufschwung, der jetzt allerdings jäh unterbrochen wird. Ich fürchte, dass nicht alle Marktteilnehmer im Sommer oder Herbst noch am Markt sind – aber wer das jetzt übersteht, der wird von der noch dieses Jahr langsam wieder anziehenden Nachfrage und dem sich daran anschließenden deutlichen Erholungsprozess stark profitieren können. Inlandstourismus und Gesundheitswirtschaft könnten also nach der Corona-Krise sogar stärker dastehen, als zuvor – wenn sie sich konsequent an den Kundenwünschen, -motiven und -bedürfnissen ausrichten. Jede Krise schärft den Blick für genau diese Erkenntnis. Was bleibt: Einen fundierten Plan haben und intensiv kommunizieren. Wer das beherzigt, gehört zu den Gewinnern. Wer den Plan schon hat und ständig aktuell hält – wie betriebliche Businesspläne, Kurortentwicklungspläne, Tourismuskonzepte auf Orts- und Regionalebene oder auf Landesebene, wie wir es derzeit für die Heilbäder und Kurorte in Thüringen erarbeiten – ist im Feld vorn mit dabei. Und: Gesundheit wird auch außerhalb von Heilbädern und Kurorten sowie Gesundheitswirtschaft wichtiger; Menschen im Gesundheitswesen erfahren mehr Wertschätzung. Mehr Hygiene, Verlässlichkeit, Sicherheit, Vertrauen, hohe Standards, Transparenz, Flexibilität – das werden für die ganze Tourismusbranche die Learnings aus Corona sein. So wie sich jetzt die Bedürfnisse und Werte der Gäste ändern, müssen sich auch die Angebote der Tourismuswirtschaft entwickeln. Dann wird sie weiter hohe Priorität bei Zuwendung, Anerkennung, Wertschätzung und Konsumausgaben genießen.

    Köln, den 14.4.2020

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